Die German Rex Katze ist eine der wenigen Katzen, die allergenfrei oder mit wenig Allergen ausgestattet sind.

Die Fellstruktur ist sehr kurz oder kurz und samtig. Sie verlieren nur sehr wenig Fell aufgrund des fehlenden Grannenfells, weshalb es zu keinen großen "Fellhinterlassenschaften" auf den Möbeln der Besitzer kommt.

Mit einer feuchten Hand kann man mühelos die wenigen Haare wegstreicheln. Es ist nicht so, dass sie absolut keine Haare verlieren!

Es gibt mittlerweile auch gute Bürstchen, mit denen man die Rexe zwischendurch einmal bürsten kann. Ein Fellwechsel muss ja stattfinden, denn sonst wäre es ja wie bei Hunden, dass sie zum Trimmen oder scheren müßten :-)

 
Die Katzenallergie wird eigentlich nicht von den Haaren der Katze, sondern von dem auf das Haar/Fell aufgetragenen Speichel und dem darin enthaltenen Protein ausgelöst.

Das kann von Mensch zu Mensch anders zum Vorschein kommen. Das häufigste ist die Form von Schnupfen, Augen brennen, Niesanfälle und im schlimmsten Fall kann die Allergie sogar in Asthmaanfälle ausarten.

Jede Katze produziert das Protein unterschiedlich. Das kommt immer auf die entsprechende Katze an. Hierbei ist das Alter, Geschlecht und die Rasse besonders ausschlaggebend.

 

Da German Rex Katzen dieses Protein zum Großteil nicht produzieren und auch nur sehr wenige Haare verlieren, besteht hier nun auch die Möglichkeit für Allergiker eine Katze zu besitzen.

Ich betone bewusst, dass die Möglichkeit besteht - auch das kann individuell von jedem Menschen zur Katze variieren.

Ist bei Ihnen einen Katzenhaarallergie bekannt besteht die Möglichkeit, dass ich Ihnen eine Haarprobe von dem gewünschten Tier mitgebe oder zusende und Sie können sich bei Ihrem Allergologen anhand der Haare auf diese Katze testen lassen.

Grundsätzlich wird es aber auch notwendig sein, dass das betreffende oder auserwählte Kätzchen mit ihrem neuen Besitzer ausgetestet werden sollte bzw. muss.

Ich selbst habe gegenüber verschiedenen Katzen ebenfalls allergisch reagiert. Mit meinen Katzen habe ich diese Probleme nicht mehr.

Es hat sich auch gezeigt, dass nach wenigen Wochen sich die Symptome alleine vermindern - wahrscheinlich aufgrund der Gewöhnung an das Tier. Das sind meine eigenen Erfahrungen, die ich gemacht habe.

Ein anderer hat wieder andere Erfahrungen gemacht.

Hin und wieder kommt es vor, dass selbst ich noch auf einen Kratzer mit etwas Jucken oder einer Rötung reagiere. Das passiert jedoch über Wochen und Monate nicht und dann aus mir unerklärlichen Gründen passiert es mal wieder.

Mich selbst stört das nicht, da dies die einzige Reaktion ist. Ich kann nicht ausschließen, dass es mit dem Katzenstreu oder einfach mit mir zusammenhängt.

Ich habe verschiedene Streus versucht. Ich habe das Silikatstreu, das pflanzliche Streu, das Holzstreu und das Betonitstreu ausprobiert. Jedes Streu hat seine Vor- und Nachteile. Mittlerweile stauben gute Betonitstreus kaum mehr und sind deshalb meiner Meinung nach auch für Allergiker geeignet. Die pflanzliche Streu verwende ich bei den Kitten. Jedoch nach relativ kurzer Zeit staubt diese sehr und das macht mir zu schaffen.

Die Holzstreu ist klasse. Sie staubt auch kaum und macht tolle Klumpen. Ein weiterer Vorteil der pflanzlichen und der Holzstreu ist es, dass diese oftmals über die normale Toilette entsorgt werden kann.

Fast alle Streus haben es gemeinsam, dass die Katzen sie aus der Toilette mit hinaus nehmen. Leider. Aber dafür gibt es Akkusauger und dicke Vorleger.

Als nächstes Streu werde ich die Maisstreu versuchen. 

Diese ist schwerer und klumpt auch sehr gut-aber ob hier tatsächlich das Preis-Leistungsverhältnis stimmt wage ich zu bezweifeln.

Als Betonit Streu haben wir festgestellt, dass die Streu Extreme Classic von Intersand tatsächlich am Wenigsten staubt.

Die Zuckerrübenstreu von Filou macht auch einen guten Eindruck, jedoch staubt diese nach geraumer Zeit etwas stärker und dieser Staub löst bei mir Hustenanfälle aus.

 

Ich werde oft auf die Farben der Katzen angesprochen. Es kursiert im Internet, dass rote Kätzchen im Allgemeinen verträglicher sein sollen für Allergiker, wie die dunklen oder schwarzen Kätzchen.

Hierzu kann ich nur sagen, dass ich beides gleichermaßen an Allergiker vermittelt habe. Es waren die bei mir möglichen Farben allesamt dabei.

Somit kann ich nur zur Hand geben, dass man es einfach versuchen muss-es läßt sich im Vorfeld keine genaue Angabe machen.

Die besten Chancen für eine Vermittlung sind die, dass man offen ist was Geschlecht und Farbe angeht.

Auch halte ich nichts davon, die Kitten nach dem Stammbaum und den Generationen einzuteilen. Es werden immer wieder Hybriden, Hauskatzen oder Briten in den Stammbäumen zu finden sein. Dies hatte dann ein Ziel oder einen Sinn, weshalb eine über zig Generationen reine German Rex zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu finden sein wird.

Es kann durchaus sein, dass der eine Allergiker eine Reaktion auf die Katze zeigt und ein anschließend durchgeführter Test bei einem anderen Allergiker keine Reaktion zeigt.

Es wird noch Jahre oder gar Jahrzehnte dauern bis so etwas wieder möglich sein wird.

Ich habe mittlerweile angefangen auf Wunsch eine Art Speichelprobe mitzugeben für den Allergietest. Somit hat man Fell und Speichel zur Hand.

Ich kann und will die Babys nicht über Wochen separieren, bis ein Allergietest möglich ist.

Die ersten Lebenswochen sind so wichtig für die Sozialisierung gegenüber dem Menschen und den anderen Katzen und Tieren.

Wenn ich das nehme, habe ich kein gutes Gefühl und bislang war dies auch nicht wirklich nötig. Aufgrund dessen ist es normal, dass auch Speichel der Mutter sich an dem Fell der Kätzchen befinden wird-deshalb der Gedanke des gesonderten Speichels.

Mit der Hyposensibilisierung kenne ich mich persönlich nicht aus, weshalb ich bei dieser Möglichkeit auch auf den behandelnden Allergologen oder Heilpraktiker verweisen möchte.

Hier werden Sie mit Sicherheit besser beraten sein, als dass ich hierzu Auskunft geben könnte.

Viele meiner Interessenten haben eine Hyposensibilisierung mit Erfolg durchgeführt.

Es gab auch schon Erfolge durch das Mitwirken von Heilpraktikern. Auch bewirkte oftmals eine konsequente Ernährungsumstellung etwas.

Manchmal reagiert der eine oder andere Allergologe sehr abweisend auf einen Allergietest. Auch damit muss man lernen umzugehen.

Das zukünftige Familienmitglied soll schließlich das Leben bereichern und nicht nur einen kurzen Zeitraum auf einen Lebensabschnitt begleiten.

Aber der Weg ist das Ziel-wenn man Zeit und Geduld mitbringt, findet sich bestimmt DAS Kätzchen auf für einen Allergiker.

 

 

"Eine kleine Katze verändert ‚Heimkommen in ein leeres Haus' in 'nach Hause kommen’"

Pam Brown