Wer einmal eine German Rex Katze in den Armen halten durfte, wird es wohl niemals vergessen. Bei mir war es so!

Und ich war in der glücklichen Lage, dieses kleine Etwas mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Bei mir ging es soweit, dass ich mich trotz aller Aufgaben und Verantwortung für eine Zucht dieser Rasse entschieden habe. Mich faszinieren meine Katzen immer wieder aufs Neue.

Sie sind ausgesprochen anhänglich, klug, neugierig, zutraulich und verspielt. Sie verfolgen mich auf Schritt und Tritt in der Wohnung - hierbei wird auch von der Toilette und dem Bett keine Ausnahme gemacht.

Alles was ich tue wird mit ihren großen intensiven Augen betrachtet und wahrgenommen.

Sie beweisen sich als stundenlange Zuhörer oder Kuschelpartner und schauen einem auf eine ganz besondere Art in die Augen, dass man sie einfach lieb haben muss und man das Gefühl bekommt, sie schauen IHREM Menschen in die Seele.

Die German Rex Katzen haben normalerweise ein ausgeglichenes und gutmütiges Naturell. Sie zeigen nur in allergrößter Not ihre Krallen-lieber versuchen sie auszuweichen.

Z.B. kann das beim Tierarzt passieren.

Man sollte auch von klein auf versuchen, ihnen immer wieder ins Mäulchen oder die Ohren zu schauen. Wir fangen das bei den Kleinsten schon an, aber weitergeführt werden muss es dann in der neuen Familie.

Sie sind ausgesprochen intelligent und anhänglich, weshalb auch das ein oder andere Kunststück kein Problem sein sollte.

Rexe sind sehr empfänglich für Wärme, weshalb auch der Mensch als Kuschelkörper sehr gerne angenommen wird - was auch vor dem Bett nicht halt macht! Da sie durch ihr dünneres Fell mehr Körperwärme als andere Katzenrassen verlieren, verfügen sie über einen höheren Grundumsatz und verbrennen die Nahrung entsprechend schneller.

Eine Rexkatze sollte zumindest immer über ausreichend Trockenfutter (gerne in einem Futtertrainer) rund um die Uhr verfügen.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass sich diese Katzen sehr schnell sehr eng an den Menschen ihrer Wahl anschließen und diesen dann abgöttisch lieben.

Das hat aber nicht zur Folge, dass die anderen Familienmitglieder links liegen gelassen werden - aber man spürt eben zwischen welchem Menschen und welcher Katze das Band am Stärksten ist.

Auch spürt man eine gewisse Solidarität "ihrer" Familie gegenüber.

Sie schätzen die Gesellschaft des Menschen über Maßen und der Mensch wird immer der Mittelpunkt bleiben! Auch Spielstunden werden sehr gerne in Anspruch genommen und sind gerade in der Anfangszeit ein "muss".

Wenn man schlafen geht sollte vielleicht auch der neue Mitbewohner etwas müde sein...vor allem bekommt man es dadurch hin, dass sich bestimmte Zeitrituale einbürgern.

Auch sollte man es vermeiden beim nächtlichen Toilettengang zuviel Aufmerksamkeit zu schenken. Die Katzen merken sich gefühlsmäßig die Uhrzeit und es kann passieren, dass sie es dann einfordern.

Nichts desto trotz sollte man eine Rexkatze nicht alleine halten. Sie brauchen die Gesellschaft einer weiteren Katze oder Gruppe und fühlen sich bei dem Gesamtpakt Mensch und Katze einfach am Wohlsten.

Es gibt einfach Dinge, die kann der Mensch der kleinen Rex nicht erfüllen. Mit den Spielkameraden werden Kräfte gemessen, zusammen geputzt, geschlafen und gespielt etc.

Aber keine Angst - der "geliebte" Mensch wird hierdurch nicht vernachlässigt. Vielmehr bekommt er eine ausgeglichene Rexkatze die ihrem Wesen und ihrem Menschen alle Ehre machen wird.

Sie sind sehr gelehrig und bekommen von uns schon die ersten Erziehungsmaßnahmen mit auf den Weg. Verfestigen müssen es aber dann die neuen Besitzer. Auch im neuen Zuhause muss man den Kätzchen zeigen, dass die Vorhänge nicht für sie bestimmt sind oder der Tisch mit Essen für uns Menschen ist und nicht für Katzen. 

Sie sind sehr tolerant was andere Tiere angeht. Ein Fauchen kommt oft aus Unsicherheit zustande. Bei uns haben sie meist im Sommer Kontakt mit den Meerschweinchen und den Hasen im Freigehege. Mittlerweile auch zu unseren Lauf- und Zwerenten sowie unseren Bantam-Hühnern.

Es finden zum Teil Jagdspielchen statt, aber die sind keiner ernsthafter Natur.

Die Hunde sind anfangs immer unheimlich, aber auch das wird schnell erlernt.

Man muss wissen, dass unsere Rexe Hundekontakt haben, jedoch auch Katzen den Rassenunterschied bei den Hunden bemerken.

Somit müssen sie sich im neuen Zuhause auf einen neuen Hund einstellen. Aber bislang hat das immer geklappt und nach ein paar Tagen wissen die Katzen auch die Körpersprache des neuen Hundes zu lesen.

Sie müssen nur darauf achten, dass ihr Hund nicht zu ungestüm ist. Sie weisen zwar zurecht, aber normalerweise nicht so, dass der Hund einen Schaden davon trägt. Deshalb könnten sie schon leicht "unter die Räder" kommen-also auf keinen Fall mit Kampfkatzen zu vergleichen!

 

Also, wenn Sie nach allem zum Schluss gelangen, dass Sie der richtige Mensch für solch ein anhängliches, Liebe heischendes Kätzchen sind, dann sind Sie bei der German Rex genau richtig!

 

 

"Warum können Katzen wunde Seelen heilen? Ganz einfach: Sie haben keinerlei Vorurteile, unterliegen keinem Schönheitsideal. Ihnen ist es gleichgültig, ob wir hübsch oder häßlich, mager oder fett, nach neuestem Trend oder 2nd Hand gekleidet sind. Sie messen uns nicht an beruflichen Erfolgen, kennen keine IQ-Unterschiede, arm oder reich – egal! Ihnen genügen wir genauso, wie wir sind. Das haben sie jedem Menschen voraus."

unbekannter Verfasser