"Du bist zeitlebens für das verantwortlich,
was du dir vertraut gemacht hast"
Antoine de Saint Exupery

 

 

Wenn Sie sich für ein Kätzchen aus meiner Zucht entschieden haben sollten bzw. ich Ihr Interesse geweckt haben sollte, kommen natürlich auch noch ein paar "Aufgaben" bzw. "Denkanstöße" auf Sie als neue Katzeneltern zu.
 
Um Ihnen vielleicht die eine oder andere Entscheidung zu erleichtern oder ein paar Denkanstöße zu geben, habe ich hier einige Punkte zusammengefaßt.


Ein Katzenleben beträgt im Durchschnitt 15 bis 18 Jahre. Nach oben oder unten natürlich keine Grenzen...aber läßt es ihre Familien- und Wohnsituation zu, so einen Zeitraum mit weiteren Familienmitgliedern zu teilen?

Haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, was passiert wenn man sich trennt? Niemand wünscht sich das, aber wer kann schon sagen was in 10 Jahren ist. Die Lebensjahre eines Hamsters sind überschaubar-hier geht es um ein oder zwei Jahrzehnte!


Gibt es liebe Menschen in ihrem Familien- oder Freundeskreis, der auch mal nach den Kätzchen schauen kann, wenn Not am Mann ist oder einfach nur ein Erholungsurlaub ansteht?
Sind alle Familienmitglieder mit dem Zuwachs einverstanden? Wie sieht es mit dem Vermieter oder einer Eigentümergemeinschaft aus?
Sind Sie bereit, ihre Wohnung mit Katzen zu teilen und auch entsprechende Veränderungen vorzunehmen, die für die Katzen notwendig sind?
Dass können Sicherungen sein, genauso wie vielleicht ein paar Pflanzen eine Standortveränderung benötigen. Genauso können geliebte Möbelstücke Kletterversuchen oder Markierungen zum Opfer fallen.


Für mich stellt eine Berufstätigkeit kein Hindernis dar-wir sind beide selbst voll berufstätig. Aber wenn es noch zeitraubende Hobbies gibt, die einen Großteil der Freizeit in Anspruch nehmen, dann sollte man doch auf Tiere verzichten, welche einfach auch einen großen Teil der Zeit in Anspruch nehmen können. Deshalb ist man kein schlechter Mensch, sondern zeigt Verantwortung!


Ist es finanziell und platztechnisch möglich, die Katzen zu halten? Es geht hier nicht "nur" um die Anschaffungs- und Unterhaltungskosten wie Futter und Streu usw., sondern auch um die regelmäßigen Impfungen und Entwurmungen. Vielleicht ist auch mal die Behandlung einer Krankheit oder Verletzung notwendig.
Akzeptieren ihre anderen Haustiere weitere Mitbewohner? Es kann alles sehr harmonisch verlaufen, aber selbstverständlich ist bei einer Vergesellschaftung immer viel Einsatz, Enthusiasmus, Zeit und Fingerspitzengefühl gefordert-möchten sie das?
Auch kann mal die Couch, der Teppich, der Kratzbaum oder einfach ein geliebtes Kleidungsstück mit Erbrochenem oder anderem eingesaut werden. Das geschieht mit Sicherheit nicht mit Absicht, aber passieren kann es eben.
Sind ihre Kinder bereit für ein Zusammenleben mit einem Tierchen, das vielleicht auch seinen eigenen Kopf hat und mal nicht schlafen will, sondern spielen. Vielleicht auch beim Essen ungestört sein und seine Toilette nicht unter Beobachtung erledigen möchte?
Die Gedanken sollen sie nicht abschrecken, sondern in ihrem Vorhaben bestätigen.

Wenn zu viele ??? offen bleiben, dann sollte man sich nochmals Zeit nehmen und den Entschluss überdenken...
Ich suche Katzeneltern, die ein Kätzchen für ein lebenslanges Katzenleben suchen-nicht nur für die Kittenzeit, in der bekanntermaßen die Kätzchen umso süßer sind.


Ich hoffe natürlich, dass die Kätzchen genau dieselbe Aufmerksamkeit, Liebe und Zuwendung bekommen, die sie bei uns gewohnt waren-nach oben natürlich keine Grenzen!
 
Ich vermittle meine Kätzchen ausschließlich an reine Wohnungshaltung. Gesicherter Freigang oder ein gesicherter Balkon ist natürlich sehr willkommen. Meine erwachsenen geimpften Katzen nutzen den gesicherten Freigang sehr gerne und fühlen sich dort auch sehr wohl.
Meine Kätzchen werden den Freigang bei mir nicht genießen können, da ich nicht davon ausgehen kann, dass sie dies auch bei ihren neuen "Eltern" haben werden. Vielleicht würden sie dann etwas vermissen und das möchte ich nicht.
 
Meine Kätzchen werden frühestens mit zwölf Wochen abgegeben. Bis dahin sind sie mehrfach entwurmt, zweifach geimpft gegen Katzenschnupfen und Katzenseuche. Sie haben ihren Stammbaum, den blauen EU-Heimtierausweis mit Transponder Chip und ein von mir zusammengestelltes Starter Paket dabei.
Was immer dabei ist, ist eine Decke oder ein Nestchen mit dem gewohnten Geruch von zuhause. Oftmals gebe ich auch das gewohnte Spielzeug mit, damit eben die heimischen Gerüche noch etwas mit ihnen in das neue Zuhause ziehen.


Wie bereits bei dem Wesen erwähnt, sind die Rexe wie die meisten anderen Katzen keine Einzeltiere. Deshalb möchte ich auch keine Katze in Einzelhaltung abgeben. Ob die andere Katze eine Rassekatze oder Hauskatze ist, ist völlig egal-solange sie nur so sozial ist, dass sie eine weitere liebe Katze neben sich toleriert und sich mit dem Wesen der Rexkatze verträgt.
Da ich ihre eigene Katze nicht kenne, müssen Sie das selbst entscheiden, ob ihre bereits vorhandene Katze eine weitere Katze tolerieren und akzeptieren würde.
Eine Einzelhaltung kommt wirklich sehr selten vor. Das läßt sich auch erst sagen, wenn man etwas den Charakter der Katze kennengelernt hat oder gar eine ältere Katze hat, der man es anmerkt, dass eine Gruppenhaltung nicht von Vorteil ist. Allerdings ist es inzwischen wirklich überholt zu sagen, dass Katzen Einzelgänger sind. Das hat sich über die vielen vielen Jahre ergeben, dass man gemerkt hat, dass es sich bei den Einzelgängern in Freiheit vielleicht doch eher um potente Tiere handelt, die entweder auf Brautschau sind oder aber Jungtiere haben.
Somit erklärt sich auch, weshalb die Meinung sich irgendwann entwickelt hat und mittlerweile wieder rückläufig ist.


Oft werden die Besitzer von Wohnungskatzen als eine Art Tierquäler bezeichnet, da diese Art der Haltung nicht artgerecht sei. Dies zu thematisieren, wäre wohl mehr als abendfüllend und wird sich letztendlich nie klären lassen.
Ich empfinde die Wohnungshaltung definitiv nicht als Tierquälerei. Hier könnte man jetzt darauf eingehen, wie qualvoll manche Freigänger ihr Leben in Freiheit fristen müssen!
Aber das wäre wohl der falsche Weg. Der richtige ist es, einfach bestimmte Ansichten zu akzeptieren und diese auch zuzulassen.
Wie vorher bereits erwähnt möchte ich keine Katzen in Freihaltung abgeben.


Nicht, das es nicht möglich wäre eine Rexkatze als Freigänger zu halten. Natürlich muss man hierbei die körperlichen Gegebenheiten ebenfalls akzeptieren.
Hiermit meine ich das fehlende Grannenfell und der im Vergleich zu herkömmlichen Katzen doch recht zarte Körperbau bei Katze und Kater.
Es mag hier wirklich mehr als geteilte Meinungen dazu geben. Ich bitte darum, meine der Wohnungshaltung zu akzeptieren. Sie begründet sich darin, dass Freigänger immer wieder jagdlustigen Hunden, Autos, Jägern/Förstern zum Opfer fallen. Es gibt immer noch die sogenannten "Katzenfänger"-eine Rexkatze mit ihrem seidig weichen Fell ein willkommenes Geschenk! Es drohen Verletzungen von Revierkämpfen, Mardern und anderem Getier-auch hier wird sich eine Rexkatze von einer Hauskatze nicht unterscheiden. Es gibt immer noch Menschen, die Giftköder auslegen. Des Weiteren werden immer wieder Kätzchen Opfer, indem sie in offene Keller oder Garagen oder ähnliches aus Neugierde klettern und eingesperrt werden-mitunter über Wochen oder bis zum Tode.
Auch gibt es immer noch genügend Katzenhalter die ihre Katzen nicht impfen und sie eher sich selbst überlassen. Es gibt zahlreiche schlimme zum Teil unheilbare Katzenkrankheiten oder aber heilbare Krankheiten, die trotzdem einen schlimmen Verlauf nehmen können und vermeidbar gewesen wären.
Auch wird der ein oder andere Spaziergänger mit Sicherheit Gefallen an einer Katze dieser Rasse finden und da diese Katzen sehr menschenbezogen sind, müssen Sie damit rechnen, dass sie sich auch leicht fangen läßt. Ich selbst möchte es mir nicht vorstellen wie es wäre, wenn ich Stunden-, Tage-, Wochen- oder Nächtelang auf meine geliebten Stubentiger warten müßte und sie im schlimmsten Fall nicht mehr kommen würden.
Sie werden es selbst feststellen wie es ist, wenn man zuhause bereits sehnlichst erwartet wird.


Jede Katze ist individuell-somit ist auch die eine oder andere Charaktereigenschaft auch immer individuell ausgeprägt. Es wird sich jede Katze individuell weiter entwickeln-der Start wird durch uns vorbereitet und geprägt-der Rest liegt in ihren Händen ;-)


Wenn Sie der Meinung sind, sie wollen gerade solch ein Kätzchen haben, dann nehmen Sie ruhig Kontakt mit mir auf.


Bestimmt ist noch die eine oder andere Frage offen, die ich vielleicht auch beantworten kann, bevor Sie sich für ein weiteres Familienmitglied entscheiden möchten.
Mir ist es lieber, man stellt Fragen vorher, bevor hinterher das böse Erwachen kommt.


Für die Fragen, die sich nach einer Vermittlung ergeben, bin ich selbstverständlich auch noch vorhanden und habe mich dann nicht nach Brasilien abgesetzt!
Auch freuen wir uns immer wieder über ein kleines Bildchen um die Entwicklung der Katzen zu sehen und vor allem, wie sie sich eingelebt haben.


Ich bin bemüht, Fragen oder Telefonanrufe zeitnah zu beantworten-nicht immer wird mir das gelingen. Manchmal geht eine E-Mail auch unter!
Bitte deshalb nicht böse sein und gegenbenenfalls auch einmal nachhaken.


Ich bin 100% berufstätig und manchmal fehlt mir einfach die Zeit-mittlerweile ist es doch eine gewisse Anzahl an neuen Katzeneltern und auch Interessenten mit denen ich in Kontakt stehe und auch in Kontakt stehen möchte!

Diesen Satz bitte nicht falsch verstehen!

 

 

"Eine Katze hat absolute emotionale Ehrlichkeit: Menschen aus einem Grund oder anderen, können ihre Gefühle verstecken - aber die Katze nicht"
Ernest Hemingway